Schwachstellenbeseitigung in der Betondachstein-Produktion
Die Schwachstellen- oder Ursachenanalyse bedeutet die explizite Untersuchung des ganzheitlichen Produktionsprozesses bzw. des Produktionsverfahrens zur Ermittlung und Aufzeigung von Schwachstellen und Verfahrensfehlern, mit dem Ziel, dieselben zu beseitigen und letztlich den Wertschöpfungsprozess positiv anzuregen und zu steigern.

Alleinschon die vorgenannte Definition legt nahe, dass die Schwachstellenforschung und –analyse sehr komplexe Vorgänge sind. Dies ist auch so. Mit wissenschaftlicher Methodik und einem gesunden Forscherdrang lassen sich die Vorgänge zur angewendeten Schwachstellenanalyse exakt beschreiben. Das SCYTEQ®-Institut hat in den vergangenen Jahren hierzu eine Methodologie entwickelt, um praxisnah, effektiv und effizient Schwachstellen zu ermitteln, zu analysieren und zu beseitigen.

Wir bedienen uns in der Phase vor etwaiger Anwendung und Nutzung eines Instandhaltungs-Planungs-Systems durchaus klassischer Analysemethoden . Spätestens mit dem Einsatz eines verfügbarkeitsorientierten Instandhaltungs-Planungs-System (kurz IPS, vgl. auch CMMS – Computerized Maintenance Management System) erfolgt die Schwachstellenanalyse im Produktionsbetrieb auf elektronisch ermittelten, realen und eben produktionsspezifischen Fakten. Wie auch immer, die Ergebnisse (also Ursachen) helfen Ihnen in kürzester Zeit eben diese Schwachstellen kompetent und professionell zu beseitigen.
Die Mitarbeiter unserer Unternehmensgruppe unterstützen seit Anfang 1997 aktiv Produktionswerke zur Herstellung von Beton-Dachsteinen in Deutschland, Europa und Übersee. Heute, nach mehr als 12 Jahren Berufspraxis in dieser Branche, verfügen wir über ein sehr umfangreiches produktionstechnisches Fachwissen, über tiefgreifend fundierte Fachkenntnisse und können beste internationale Referenzen ausweisen.

Am 12 Februar 2009 wurden wir gebeten, im Rahmen einer Versorgung mit technisch anspruchsvollen Maschinen-Ersatzteilen über unser Schwesterunternehmen (vgl. SCYTEQ®-Technologiezentrum), vermutete bzw. augenscheinliche Schwachstellen in einer Maschinenbaugruppe nachhaltig zu beseitigen.
Unser Kunde war in diesem Fall ein produzierendes Dachsteinwerk, welches mit einer so genannten Dachsteinmaschine (vgl. Extrusionsmaschine) aus englischer Fertigung ausgerüstet war.

Eine Dachsteinmaschine ist der verfahrens- und produktionstechnische Kern – oder besser das Herz – einer Produktionsanlage für Beton-Dachsteine.
Unser Kunde nutzte stets zwei Vorschubmitnehmer zur Herstellung der Produkte. Diese Mitnehmer müssen beim Produktwechsel vollständig ausgetauscht werden. Beim Austausch dieser Mitnehmer in der Antriebssektion (vgl. Vorschub) mussten bislang vergleichsweise viele Baugruppen ausgebaut werden, ein Vorgang also, welcher hinsichtlich der benötigten Zeit und der anfallenden Kosten in einem sehr ungünstigen Verhältnis zum erzielten Zweck stand. Diesen Umstand galt es zu beseitigen. Der Lieferant der Extrusionsmaschine ist allerdings seit Anfang dieses Jahrzehntes nicht mehr auf dem Markt und stand demzufolge auch unserem Kunden nicht mehr hilfreich zur Verfügung.
In Zusammenarbeit mit den Instandhaltern des Kunden und mit unseren Kollegen aus dem SCYTEQ®-Technologiezentrum analysierten wir die Schwachstellen, erstellten eine (sehr kurze aber repräsentative) Laufzeitanalyse, bewerteten die realen Verluste und entwickelten schließlich eine Möglichkeit zur konstruktiven Umgestaltung der Anlagenbauteile. Durch die konstruktive Änderung der Vorschubmitnehmer konnte der Produktwechsel erheblich vereinfacht werden.
Das Werk wird zukünftig in diesem Prozess deutlich mehr als 60 Prozent der Umrüstzeit und sogar etwa 30 Prozent der Ersatzteilkosten einsparen.
Drei Monate später wurde unser Schwesterunternehmen, das SCYTEQ®-Technologiezentrum, von demselben Kunden gebeten, die vollzogene Änderung auch bei einer zweiten Maschine völlig analog durchzuführen.
Dies ist ein Erfolg, welcher die Aufwendungen zur Schwachstellenbeseitigung jederzeit nachweislich rechtfertigt.
SCYTEQ® - Innovativ, flexibel und effizient.











